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4. März 2007
17:00 Uhr

5. Konzert des russischen Vokalensembles VOSKRESENIJE
Singsaal Schulhaus Weiher Niederhöri

Voskresenije (= "Auferstehung")

Jurij Maruk musikalische Leitung
Ekatharina Serova erster Sopran
Oxana Subko zweiter Sopran
Olga Siluk erster Alt
Julia Dimitrenko zweiter Alt
Jurij Vlaskin erster Tenor
Pavel Derkach zweiter Tenor
Eduard Cherepnin Bariton
Anatolij Artamonov Oktav-Bass
(Basso Profondo)

Voskresenije2007
Trotz einer fast vollständig neuer Besetzung, hat das Ensemble VOSKRESENIJE unter der Leitung von Jurij Maruk auch das 5. Mal in Folge im Singsaal Höri restlos überzeugt, die über 100 Zuhörer waren begeistert und erklatschten sich noch zwei Zugaben: Kalinka, ein klassisches russischen Folklore-Stück und dann zur Krönung als Abschluss noch das Schweizer Volkslied "S'isch mer alles ei Ding".

Um 16:30 Uhr, als die Cüpli-Bar ihren Betrieb eröffnete, waren schon viele Plätze besetzt, Zuhörerinnen und Zuhörer aus nah und fern kamen trotz dem frühlingshaften warmen und sonnigen Wetter quasi in "Scharen" in den Singsaal geströmt, das beste was einem Veranstalter und den Künstlern passieren kann. Im ersten Teil, in schwarz gekleidet, trug das Ensemble Werke aus der Liturgie vor, also sakrale Lieder, wie immer in Perfektion und mit gewaltigem Stimmvolumen vorgetragen. Dann gab es eine viertelstündige Pause, man konnte sich an der Bar erfrischen oder einfach sich eine CD oder russische Souvenirs erstehen, dann ging es weiter im Konzert. Diesmal etwas folkloristischer gekleidet, aber auch mit russischer Volksmusik. Das Publikum hörte gebannt den Klängen und manch einer konnte kaum glauben, dass so zierliche Personen so ein Stimmvolumen haben können. Anderen Mitglieder des Ensembles hat man das aufgrund des körperliche Volumens sicher eher zugetraut. Nichtsdestotrotz, auch dieser Teil ging schneller als einem lieb war zu Ende und den traditionellen Abschluss (vor den Zugaben) machte das Lied "Im tiefen Keller" mit den Basso Profondo Anatolij Artamonov, der den Singsaal nochmals erzittern und dabei auch seine schauspielerischen Fähigkeiten voll zum Zug kommen liess. Dann ging der Abschlussapplaus los, der das Ensemble noch zu zwei Zugaben "überreden" konnte. "S'isch mer alles ei Ding" in Perfektion und raffiniertem Arrangement vorgetragen brachte den Singsaal endgültig zum Kochen und schliesslich standen alle Zuschauer, die irgendwie konnten, auf und erwiesen dem Chor einen würdigen Abgang.

Schliesslich konnte sich sicher auch die Kollekte, die vollumfänglich dem Chor zugute kam, sehen lassen, man liess sich nicht lumpen. Schliesslich leerte sich der Singsaal recht schnell und die Organisatoren von Pro Höri konnten befriedigt aufräumen und zusammenpacken.

Schon wieder gehört ein schöner Anlass der Vergangenheit an!
Impressionen

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