Zum letzten Anlass Zurück zur Liste der Anlässe Zum lnächsten Anlass

8. März 2008
20:00 Uhr

6. Konzert des russischen Vokalensembles VOSKRESENIJE
Singsaal Schulhaus Weiher Niederhöri

Voskresenije (= "Auferstehung")

Jurij Maruk musikalische Leitung
Oxana Subko erster Sopran
Ekatharina Serova zweiter Sopran
Elena Chikunova Alt
Andrej Volikow erster Tenor
Vadim Radwilovich zweiter Tenor
Vladimir Stepanov Bariton
Aleksej Smirnov Bass
Anatolij Artamonov Oktav-Bass
(Basso Profondo)

Voskresenije2008
Trotz einer wiederum fast vollständig neuer Besetzung, hat das Ensemble VOSKRESENIJE unter der Leitung von Jurij Maruk auch das 6. Mal in Folge im Singsaal Höri restlos überzeugt, die leider nur etwa 60 Zuhörer waren begeistert und erklatschten sich noch drei Zugaben: darunter Kalinka, ein klassisches russischen Folklore-Stück und das Schweizer Volkslied "S'isch mer alles ei Ding".

Um 19:30 Uhr, als die Cüpli-Bar ihren Betrieb eröffnete, waren schon einige Plätze besetzt, Zuhörerinnen und Zuhörer aus nah und fern kamen, leider etwas weniger als auch schon, in den Singsaal im Schulhaus Weiher. Im ersten Teil, in schwarz gekleidet, trug das Ensemble Werke aus der Liturgie vor, also sakrale Lieder, wie immer in Perfektion und mit gewaltigem Stimmvolumen vorgetragen. Dann gab es eine Pause, in der das von Herrn Schellenberg gestiftete Bild, gemalt von seiner verstorbenen Frau, zugunsten des Ensembles versteigert wurde, man konnte sich aber auch an der Bar erfrischen oder einfach sich eine CD oder russische Souvenirs erstehen, dann ging es weiter im Konzert. Diesmal etwas folkloristischer gekleidet, aber auch mit russischer Volksmusik. Das Publikum hörte gebannt den Klängen, die den Singsaal ausfüllten. Auch dieser Teil ging schneller als einem lieb war zu Ende und den traditionellen Abschluss (vor den Zugaben) machte das Lied "Im tiefen Keller" mit den Basso Profondo Anatolij Artamonov, der den Singsaal nochmals erzittern und dabei auch seine schauspielerischen Fähigkeiten voll zum Zug kommen liess. Dann ging der Abschlussapplaus los, der das Ensemble noch zu drei Zugaben "überreden" konnte. "S'isch mer alles ei Ding", Kalinka und noch ein Klassiker (mer gönd i d'Schwämm) in Perfektion und raffiniertem Arrangement vorgetragen brachte den Singsaal endgültig zum unermüdlichen Mitklatschen, das Publikum erwies damit dem Chor einen würdigen Abgang.

Schliesslich konnte sich sicher auch die Kollekte, die vollumfänglich dem Chor zugute kam, sehen lassen, man liess sich nicht lumpen. Schliesslich leerte sich der Singsaal recht schnell und die Organisatoren von Pro Höri konnten befriedigt aufräumen und zusammenpacken.

Schon wieder gehört ein schöner Anlass der Vergangenheit an!
Impressionen

Zum letzten Anlass Zurück zur Liste der Anlässe Zum lnächsten Anlass